This felt real. Klar waren tropes drinnen die da sind um uns fühlen zu lassen. Klar ist es eine Reproduktion von etwas bereits bekannten & beliebten. Aber es reproduziert nicht nur sondern erzählt seine eigene Geschichte. Fiktiv oder real. Es erzählt von Leben und Liebe und dem Schmerz den beide unausweichlich bringen. Es zeigt diesen Schmerz so authentisch, dass ich ihn als meinen eigenen fühlen konnte. Dass ich mir vorstellen konnte was es heisst sein Kind zu verlieren, seinen Bruder zu verlieren. Sich aufzugeben aus Angst einen Geliebten zu verlieren. 'I'll give my life for you' 'I will be brave'
Lautlose Schreie - weil die Luft weg bleibt. Weil ohne dich zu atmen unmöglich scheint.
Ich hatte Angst dass es ein 'great men' Film wird. Aber das war es nicht. Es war ein Film über Liebe. Die Liebe zwischen zwei Menschen, die Liebe zu seinen Kindern, die Liebe unter Geschwistern, die Liebe für seine Eltern. Und über die Liebe die steht, weil sie keinen Ort mehr hat an den sie gehen könnte - Verlust. Es nimmt in Fokus wie sehr eine Mutter ihre Kinder liebt und dass sie alles tun würde nur um sicherzustellen, dass es ihnen gut geht. Jedes Leid der Welt tragen, solange sie sicher sind. 'I would’ve ripped my heart out'. Es ist schiere Verzweiflung.
Und ein Happy End, dass es nicht zu kritisieren gibt. Denn die Aussage ist nicht alles ist gut. Die Aussage ist es kann okay sein wenn du akzeptierst und wenn du verstehst. Und was ein powerful Ende at that. Die Realisation, das die ganze Welt für lange lange Zeit für ihren Sohn trauern wird. Dass obwohl er nicht mehr lebt, er für immer weiterleben wird.
Meine Interpretation vom Ende ist, dass er nicht verschwunden ist. Er ist zurückgegangen zum Ursprung, dahin wo sie alle herkamen. Er ist zurückgegangen in den Wald. Und dieses Wissen, dass er dort ist lässt die Wunde langsam heilen. Obwohl die Narbe bleibt, die Liebe bleibt und die Sehnsucht bleibt. Aber sie drückt nicht mehr so schwer auf die Brust. Nimmt den Atem nicht mehr weg sondern erschwert ihn nur. Es ist wieder okay das Leben als Ganzes zu sehen, als Schönes zu sehen.