i swear

Bin gerade draufgekommen, dass das eigentlich der letzte Film ist den ich gesehen hab. Hab fälschlicherweise gesagt es war LadyBird.

Der Film war einfach heartbreaking ich glaub das fasst das Ganze wunderbar zusammen. Der hat dir wirklich jeden Grund zum weinen gegeben und das in rapidster Abwechslung. Im einen Moment wollte man vor Freude weinen und im nächsten aus mitempfundenem Schmerz. Ich bin ganz ganz dankbar dass Dottie nicht gestorben ist, das wär mein Ende gewesen. Ich muss sagen ich fand bei dem Film wirklich alles gut. Das acting war insane, der plot einfach schön und realistic (based on a true story), man hat das Gefühl von actual Beziehungen gekriegt, von tatsächlicher Menschlichkeit und echtem Leben. Nicht irgendwas bizzarem, dass Aufregung erzeugen möchte um so Erfolg zu haben. Der Film war einfach raw und das war sehr schön.

Boa das sind einfach Charaktere die einem so hängen bleiben. Ich will grad n Bild raussuchen das ich verwende und instant kommt der ganze plot in mir hoch und ich erinner mich ganz genau an jeden einzelnen Charakter. Das ist normalerweise nicht so. Aber deswegen, ich hab da so mitempfunden und irgendwie mitgelebt, dass sich das so in mir eingesessen hat. Die Mom die einen so abfuckt weil sie irgendwie alles falsch macht und die man doch versteht. Dass sie Dottie nicht mag weil sie ihr ihren Sohn 'weggenommen' hat. Dass sie verletzt ist, als sie nicht mit zur Queen eingeladen wurde. Und als sie sich dann umarmen. Ehrlich Familiengeschichten sind immer das was mir am Nähesten geht. I guess weil es immer die kompliziertesten sind. Weil sich über die Jahre Dinge anstauen und man meistens in einer Situation ist wo man weder gehen noch reden kann. Und dann dieser moment of relief. Wo man noch immer nicht alles sagen kann und man weiss auch irgendwo man wird sich nie ganz verstehen und vielleicht auch nie ganz verzeihen, aber für diese kurze Zeit ist das egal und es ist okay und man kann die Liebe die man für diesen Menschen trotzdem hat empfinden, sie ihm zeigen. Der Film ist für mich der Inbegriff von Menschlichkeit. Menschen in ihrer Gänzlichkeit wahrzunehmen und sie nicht auf Einzelheiten zu reduzieren. Ihnen Zeit zu geben, an sie zu glauben.