Aber zum eigentlichen Thema: Die Suche, die Sucht nach Schönheit. Äußere Schönheit that is. Von anderen als schön empfunden zu werden. Der Vergleich mit denen die man selbst als schön empfindet. So oder so hätte jemand nach ihr kommen müssen. Es ist der Versuch sich mit sich selbst zu ersetzen. Mit der besseren Version von einem Selbst. Aber eine bessere Version in diesem Sinne ist eine andere Person und nicht man selbst egal wie sehr man es versucht zu glauben. Sie wird ersetzt von allem was sie gerne wäre und diese Person kriegt alles was sie gerne hätte. Es wäre schwer genug das zu akzeptieren wenn es jemand fremdes wäre, aber sie soll glauben diese Person ist sie selbst. Sie selbst aber liegt im dunklen auf einem kalten Boden und lebt nur durch eine Injektion. Lebt sie? Es gibt kurz nen kleinen Hoffnungsschimmer. Jemand sieht sie als das was sie gern wäre- was sie ist, aber selbst nicht sehen kann. Doch dieser kleine Hoffnungsschimmer wird zerstört. Sie zerstört ihn selbst. Auch wenn er denkt, dass sie alles ist kann sie sich selbst nicht so sehen. Sie sieht nur alles was die andere hat, was ihr fehlt. Sie versucht zu sein wie sie, aber ist es nicht. Sie versucht sich zu verstecken, ihren Körper, das was sie gern ändern würde. Aber es reicht nicht. Sie sieht sich selbst und sieht alles was sie nicht sein will. Und versteckt sich, komplett. Abschottung von der ganzen Welt. Zerfall. Verfall. So hast Ichs noch garnicht gesehen aber more or less spiegelt ihr Körper im Laufe des Films auch nur ihren inneren, geistlichen Zerfall. The descent into madness. Am Anfang des Filmes wirft sie die Schneekugel auf das Bild von ihr. Jetzt wirft sie Eier auf das Bild von ihr. Damals um zurück zu kriegen wer sie früher war. Jetzt um nicht mehr sehen zu müssen wer die andere ist. Die Externalisation von ihren Wünschen hat ihr nur Unglück gebracht. Es ist nur eine Verkörperung von allem was sie nicht sein kann. Sie kriegt die Chance auszusteigen, zu stoppen was mit ihr geschieht. Aber es reicht nicht. Es ist nicht schlimm genug. Oder bereits zu schlimm. Schon so weit gegangen jetzt gibt es kein zurück mehr. Aber der Versuch zurück zu gehen kommt. Sie hat den Terminator spritzt es ihr ein und dann- will sie sie zurück. Sie kommt zurück um ihr das Leben zu nehmen. So brutal. So viel Hass. Die eine ist was die andere sich wünscht und die andere ist alles was die eine hasst. Sie wollen gegenseitig die Existenz der anderen beenden. Beide um los zu werden was sie hassen. Das Ideal dem sie nicht entsprechen, das Hässliche das sie nicht sein wollen. Sie nimm sich selbst somit das leben. Jetzt beginnt ihr Zerfall und da sie die gleiche Person ist- irgendwo- tut sie genau das selbe. Der Versuch eine bessere Version von sich zu kreieren.
Bis zu nem gewissen Punkt hats mich nicht abgeholt, dann kam die Szene mit dem man im Bistro und auf einmal war ich emotional abgeholt. Und damn was für Emotionen in mir ausgelöst wurden. So viel Unwohl, Ekel und Mitleid.
Pretty girls should always smile